«

»

Dez 06 2012

Beitrag drucken

Re:[Interpretation] Spieluhr – Rammstein

cover_rammstein-mutter

Cover zu Rammsteins Album „Mutter“
(via Amazon.de)


Vielleicht habt ihr es gemerkt: Die Kategorieliste ist um die Kategorie „Interpretationen“ gewachsen. Und die Interpretation zu Rammsteins „Spieluhr“ hier ist der erste Artikel. Ich habe sie zwar schon vor über zwei Jahren auf raVenport veröffentlicht, allerdings möchte ich beginnend mit diesem Artikel einige besonders beliebte (popular demand ist eine schöne Sache) und teilenswerte Artikel auf Spiegelwelten neu publizieren. Ich lasse den Artikel weitgehend unverändert, da insbesondere Interpretationen immer auch Momentaufnahmen ihres Verfassers darstellen. Heute würde ich die Interpretation vielleicht anders schreiben, aber das macht ja nichts. Neue werden folgen. Nicht mehr zu „Spieluhr“, aber ebenfalls zu einem Rammstein-Lied. Es gibt ja noch jede Menge.


raVenport-Artikel vom 28. Mai 2010

Einige Worte vorweg

Vor bald einem Monat habe ich auf Johannas Blog Jo’s Truth eine sehr schöne und gut gemachte Interpretation des Rammsteinliedes (Mann gegen Mann) gelesen. Als Rammstein-Fan hab ich’s dann nicht aus meinem Kopf schlagen können, selber einen Versuch wagen. Und so folgt nun meine Interpretation Spieluhr aus dem Album Mutter.

Die Lyrics entnehme ich der grossartigen Fan-Seite Affenknecht, die sich vollumfänglich der Band gewidmet hat (allerdings behalte ich mir vor, den einen oder anderen Schreibfehler im Transkript zu korrigieren).

Bevor ich anfange, noch ein paar Worte zu Rammstein und dessen Rezeption. Es gibt viele Menschen, die Rammsteins Musik und Texte anstössig finden. Das ist OK. Ich bin jedoch der Überzeugung, dass sich hinter der lauten, schrillen Musik, hinter den Obszönitäten, der vulgären Sprache und den unzähligen Provokationen eine sehr feinfühlige, sensible Poetik und ein sehr scharfsinniger, kritischer Geist verbirgt, den ich mit meiner Interpretation auffinden will.
Solltest Du einer von den Menschen sein, der sich vom negativen oberflächlichen Urteil der Medien hat beeinflussen lassen und nicht bereit bist, Dein Bild von der Band zu revidieren, dann bitte ich Dich, hier nicht mehr weiter zu lesen.

foto_spieluhr

„Spieluhr auf Glas“
(© Marco van Hylckama Vlieg – leider ohne Link)

Analyse

Schon beim Titel bin ich hängen geblieben: Spieluhr. Der Begriff war mir nicht geläufig. Laut Grimms Wörterbuch ist „Spieluhr“ entweder ein Instrument, das über eine Walze Musikstücke spielt, der Schwerpunkt liegt also auf dem „Spiel“, das in diesem Sinne als „Musik spielen“ gebraucht wird. Oder es ist tatsächlich eine Uhr, die in gewissen Perioden Klänge, Töne (insbesondere durch Glocken) in bestimmten Abfolgen oder Rhythmen von sich gibt. Eine Kirchturmuhr beispielsweise.
Es ist zwar ersteres damit gemeint, aber ich halte mir die zweite Bedeutung im Hinterkopf für die Interpretation.

Kommen wir nun zum transkribierten Liedtext, den ich nach Möglichkeit Zeile für Zeile durchgehe.
Ein kleiner Mensch stirbt nur zum Schein
Hm. Ein Mensch kann nicht zum Schein sterben. Entweder ist man tot, oder man lebt. Auf den ersten Blick dachte ich an einen Suizid, aber Suizid hat nichts mit Schein zu tun.
„Kleiner Mensch“: Entweder ist da ein Kind gemeint, oder klein im übertragenen Sinne als unwichtig, von der Gesellschaft verstossen.

wollte ganz alleine sein
Vielleicht liege ich mit dem Suizid doch nicht so schlecht. Ein Mensch möchte alleine sein, also entschliesst er sich so zu tun, als wäre er gestorben.

Das kleine Herz stand still für Stunden
Offenbar tat der Mensch nicht nur so, sondern ist tatsächlich gestorben. Zumindest stand sein Herz still.

So hat man es für tot befunden
Dem Pronomenbezug entnehme ich, dass sich „es“ auf „das kleine Herz“ bezieht. Allerdings könnte es auch bedeuten, dass sich „es“ auf „das Kind“ bezieht, wie sich weiter unten zeigen wird.
Des weiteren wird der Tod festgestellt, nachdem das Herz für Stunden nicht mehr geschlagen hatte.

Es wird verscharrt in nassem Sand
Das Herz/Kind wird nicht begraben oder bestattet, sondern „verscharrt“ und nicht in einem Grab in der Erde, sondern in „nassem Sand“, möglicherweise weil das schneller geht, oder weil das Kind keine Angehörigen hat. Zudem impliziert ein „verscharren“ auch, dass das Kind/Herz nicht allzu tief unter der Erde liegt, das Risiko also eingegangen wird, dass wilde Tiere es ausgraben könnten.

Mit einer Spieluhr in der Hand
Zusammen mit dem letzten Vers schliesse ich, dass „es“ nicht „das kleine Herz“ sein kann; ein Herz hat keine Hand, auch keine im übertragenen Sinne. Allerdings ist es möglich, dass hier „das kleine Herz“ pars pro toto für das Kind verwendet wird, dann könnte „das kleine Herz“ eine Hand haben.
Aber viel wichtiger ist natürlich: Wieso eine Spieluhr? Und wieso hat die niemand bemerkt? Oder hat man sie bemerkt, aber sie dem Kind nicht wegnehmen wollen? Oder hat man sie dem Kind gegeben?

Der erste Schnee das Grab bedeckt
In der ersten Strophe wird keine Jahreszeit und kein Wetter erwähnt, aber da zuerst vom Sand die Rede ist und dann hier in diesem Vers von Schnee, kann man davon ausgehen, dass eine gewisse Zeit vergangen ist. Genug Zeit, dass nach dem Herzstillstand auch der Hirntod eingetreten sein muss …

Hat ganz sanft das Kind geweckt
… Und dennoch ist das Kind nicht Tod. Der Schnee weckt das Kind. Für einmal bedeutet der Schnee (und folglich der Winter?) nicht den Tod, sondern (Wieder)Geburt.

In einer kalten Winternacht
Es ist Winter. Und es ist Nacht, also noch kälter als tagsüber.

Ist das kleine Herz erwacht
Dadurch das das Herz wieder zu schlagen beginnt, erwacht auch das Kind. Es steht aber nichts davon, dass das Kind aus seinem Grab entkommt.

Als der Frost ins Kind geflogen
Hat es die Spieluhr aufgezogen

Ich erkenne hier eine zeitliche Abfolge: Der personifizierte Frost dringt ins Kind ein, dann zieht das Kind die Spieluhr auf. Folglich ist das Aufziehen kein Zufall, sondern aus einem bestimmten Grund zu diesem Zeitpunkt erfolgt.

Eine Melodie im Wind
Und aus der Erde singt das Kind

Das ist so etwas wie die Aufforderung zum Refrain. Bevor der Refrain kommt, übergibt der Sänger einer Kinderstimme das Wort.
Sehr beklemmendes Bild, wenn man sich vorstellt, wie unter einer Schneedecke kaum vernehmbar die fröstelnde traurige Stimme eines Kindes hervordringt.
Auffallend ist hier, wie aus dem nassen Sand „Erde“ geworden ist. Ich werde achtgeben, ob das noch eine nähere Bedeutung hat oder ob die Erde einfach für den Boden an sich steht, also auch den Sand miteinschliesst.

Es folgt der Refrain, in dem sich eine Kinderstimme und der Sänger Zeile für Zeile abwechseln
Hoppe, Hoppe Reiter
Kinderstimme. Ich gehe davon aus, dass dies der Text des Liedes ist, welches eine Zeile zuvor angekündigt wird. Folglich wird es auch der Melodie der Spieluhr folgen, was mich zur Frage bringt, ob „Hoppe, Hoppe Reiter“ überhaupt eine Melodie hat? Meines Wissens ist es mehr ein Kindervers, also höchstens Sprechgesang. Wie kann also eine Spieluhr das wiedergeben?

Und kein Engel steigt herab
Sänger. Was tut ein herabsteigender Engel? Meine Bibelkenntnisse sagen mir, dass er Botschaften überbringt. Es kann aber auch ein Schutzengel sein, was hier wohl zutreffender ist. Hofft das Kind auf einen leuchtenden Retter? Oder wartet es auf den Tod? Diesmal den richtigen?

Mein Herz schlägt nicht mehr weiter
Kinderstimme. Ich frage mich, inwiefern ich das verstehen soll, da es oben heisst, wie „das kleine Herz erwacht“ ist. Ist das Kind erwacht, ohne dass das Herz seinen Dienst wieder aufnimmt?

Nur der Regen weint am Grab
Personifizierter Regen, also kein Schnee mehr, entweder ist das nur bildlich gesprochen, dass der Regen die einzige „Person“ ist, die am Grab weint, richtige Menschen gibt es keine, die trauern. Oder dann befindet sich das Grab an einem Ort, wo es im Winter mal regnen, mal schneien kann.

Hoppe, Hoppe Reiter
Eine Melodie im Wind
Mein Herz schlägt nicht mehr weiter
Und aus der Erde singt das Kind

Eine Wiederholung bereits genannter Zeilen, die keine neuen Erkenntnisse bringen.

Der kalte Mond in voller Pracht
Hört die Schreie in der Nacht

Wie schon der Frost wird auch der Mond personifiziert und als eines der wenigen Individuen ausgezeichnet, die mit dem begrabenen Kind interagieren. „Normale“ Menschen ignorieren es weiterhin.

Und kein Engel steigt herab
Nur der Regen weint am Grab

Hier ein Aufgreifen zweier Zeilen aus dem Refrain.
Ich frage mich, ob der Engel hier nach dem Mond genannt wird, um zu verdeutlichen, dass selbst dann kein Engel herabsteigt, auch wenn der Mond dem Himmel schon viel näher ist als noch der Frost…
Interessant ist ausserdem die Verbindung vom herabsteigenden Engel mit dem Regen. Statt dem Engel kommt nur der Regen vom Himmel runter.

Zwischen harten Eichendielen
Diese Zeile verwirrt mich. War nicht die Rede von „verscharren“? Ist das Kind jetzt doch in einem hölzernen Sarg begraben worden?
Aber vielleicht muss das eine das andere nicht ausschliessen …

wird es mit der Spieluhr spielen
Eine Melodie im Wind
Und aus der Erde singt das Kind

Und nochmals der Refrain:
Hoppe, Hoppe Reiter
Und kein Engel steigt herab
Mein Herz schlägt nicht mehr weiter
Nur der Regen weint am Grab
Hoppe, Hoppe Reiter
Eine Melodie im Wind
Mein Herz schlägt nicht mehr weiter
Und aus der Erde singt das Kind

Hoppe, Hoppe Reiter
Mein Herz schlägt nicht mehr weiter

Hier zweimal die Einwürfe des Kindes wie im Refrain, ohne die Antworten des Sängers.

Am Totensonntag hörten sie
Ich habe „Totensonntag“ nachgeschlagen und herausgefunden, dass es im evangelisch-reformierten Glauben der letzte Sonntag vor dem ersten Adventssonntag ist, also der letzte Sonntag des Kirchenjahres, das mit dem ersten Advent jeweils neu beginnt. So gesehen ist der Totensonntag (auch „Ewigkeitssonntag“ genannt) ein Ende, aber da wir wissen, dass der Tod im Christentum nicht das Ende ist, ist es gleichzeitig auch ein Neuanfang.
Was sehr präzise auf die Situation des Kindes zutrifft.

Aus Gottes Acker diese Melodie
Ein „Gottesacker“ ist meines Wissens ein Friedhof. Ich dachte zuerst, dass es einfach ein Synonym für die bebaubare Erde ist.
So wird letztlich klar gemacht, dass das Kind trotz aller Umstände doch in einem Friedhof begraben wurde.

Da haben sie es ausgebettet
Eine schöne Wortwahl mit „ausgebettet“.

Das kleine Herz im Kind gerettet
Mittlerweile frage ich mich, ob mit dem „kleinen Herz“ auch das „Gemüt“ gemeint sein könnte. In dieser Zeile gewissermassen: Es wird nicht nur das Kind gerettet, sondern man befreit es auch von seiner Einsamkeit.

Hoppe, Hoppe Reiter
Eine Melodie im Wind
Mein Herz schlägt nicht mehr weiter
Und aus der Erde singt das Kind

Beim Affenknecht heisst es „auf der Erde“, was eigentlich Sinn machen würde, aber ich habe es mir mehrmals angehört und kann beim besten Will kein „f“ in „aus“ heraushören. Für mich klingt es nach „aus“. Das gleiche gilt auch für die letzte Zeile.

Hoppe, Hoppe Reiter
Und kein Engel steigt herab
Mein Herz schlägt nicht mehr weiter
Nur der Regen weint am Grab

Hoppe, Hoppe Reiter
Eine Melodie im Wind
Mein Herz schlägt nicht mehr weiter
Und aus der Erde singt das Kind

Interpretation

Ich frage mich, um auf die erste Zeile des Liedes zurückzugreifen, ob die zweite Bedeutung des „kleinen Menschen“ etwas mit der Bedeutung zwischen den Zeilen zu tun hat.
Immerhin geht es um ein Individuum, das nicht alleine sein wollte, deshalb seinen Tod vortäuscht und letzten Endes von Menschen wieder aus seinem Grab geholt wird.
Ich finde, es hängt sehr stark mit der Funktion des Suizids als verzweifelter Aufruf nach Aufmerksamkeit zusammen.

Es geht also um einen nicht endgültigen Tod. Um einen fingierten Tod. Oder vielleicht um einen metaphorischen Tod …
Das Kind ist alleine und möchte es nicht mehr sein. Es erhält wenig oder keine Aufmerksamkeit von anderen Menschen. Das einzige, das es hat, ist seine Spieluhr und sein Gesang und seine einzigen Zuhörer sind der Frost, der Regen, der Mond.
Auf Wikipedia ist die Rede davon, dass der metaphorische Tod auf sexuellen Missbrauch hindeutet. Ich sehe keine Notwendigkeit in dieser Deutung. Ich versuche eine andere …

Angenommen, „der kleine Mensch“ ist als Künstler zu verstehen … Ich führe es weiter und lese heraus, dass der Künstler dazu verdammt ist, einsam zu sein, um seine Kunst ausüben zu können.
Natürlich kann man als Künstler auch im Team arbeiten, aber letzten Endes läuft es immer auf die einsame Arbeit im stillen Kämmerlein heraus. Was man malt, schreibt etc. tut man – solange man nicht bekannt ist – nur für sich allein, der einzige Zeuge seiner Arbeit ist die Natur in ihren vielfältigen Erscheinungsformen, doch niemals kommt eine Antwort von ihr. Um einen solchen Künstler könnte sich der Text drehen.
Erst als sich der Künstler umbringt und er wie ein Bettler in einem Armengrab bestattet wird, keine Angehörigen hat, die um ihn trauern; erst dann klingt das Echo seiner Arbeit nach (→ die Spieluhr). Erst dann wird man auf ihn aufmerksam und beginnt seine Werke auszugraben, und zu schätzen.
Der Künstler ist wieder auferstanden, am Ewigkeits-Sonntag. Aber nie ganz. Seine Gebeine liegen noch immer unter der Erde, aber seine Wirkungskraft, die endlich an die Oberfläche gedrungen ist, überdauert.

~ Dani Vega

Über den Autor

Vega

Ich bin Vega, Admin und Redaktor von Spiegelwelten.ch, einem Blog für Videospiele und Bücher, für Geschichten, die unsere Welt abbilden.

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://spiegelwelten.ch/2012/12/interpretation-spieluhr-rammstein/

3 Kommentare

  1. lonelyThought

    Gute Interpretation. Ich mag deine Gedankengänge.
    Allerdings möchte ich noch einen Anstoß geben, und zwar:
    Im Text wird nicht deutlich zu welcher Zeit die „Geschichte“ vom „kleinen Menschen“ stattfindet. Und früher, als die Medizin noch nicht ganz so weit war gab es oft den Fall des „Scheintods“.
    Menschen vielen in ein Koma oder ähnliches und man konnte keine Lebenssignale mehr feststellen, wodurch sie für Tod erklärt und lebendig begraben wurden. Das kam früher sogar relativ oft vor.
    Vielleicht soll es also eine Anspielung darauf sein?
    Teilweise hat man bei Menschen im Sarg (wenn sie aus was weiß ich für Gründen nochmal ausgebuddelt wurden^^) Kratzspuren am Sargdeckel gefunden, ein Zeichen dafür das sie fälschlicher Weise für Tod erklärt und begraben wurden und sie dann in ihrem Grab wieder „erwacht“ sind.

    Ich persönlich finde, das ist ebenfalls eine interessante Denkrichtung in die man den Faden genauso weiterspinnen könnte.

    mfg lonelyThought

  2. Sara

    Also ich finde du hast schön interpretiert…Für mich geht es in dem Lied definitiv um ein sexuell missbrauchtes Kind…scheintot bedeutet hier der mensch dissoziert sich weg…das ist ein Schutzmechanismus der Körper und Seele spaltet und so überlebt werden kann…dieses ganze winterzeugs im Lied is bestimmt auf Erstarrung bezogen…auch typisch für Überlebende von Missbrauch…hoppe hoppe Reiter ist ein oft genutzter Vorwand von Tätern um sich an Kindern auf zugeilen und dient diesen als Perverses Vorspiel…kein Engel weint am Grab is klar..weil kein Mensch nach aussen gestorben ist sondern nach innen…ich könnte jetzt weiter schreiben aber vllt fragst du mal jemand aus deinem Bekanntenkreis der sexuelle missbrauchs Erfahrungen hat…er wird es dir bestätigen können…

  3. Querdenker

    Deine Interpretation klingt sehr nachvollziehbar, allerdimgs glaube ich das Rammstein immer mehrere Deutu ngsmöglichkeiten in seine Lieder bringt.
    Ich persönlich sehe hier bspw. eindutig (auch) die Geschichte eines kindes das von einem Pfarrer oder einem anderen Kirchenmitglied sexuell Mißbraucht wird (hoppe hoppe Reiter, aus Gottes Acker diese Melodie) das Kind ist innerlich tod bzw. Schweigt Still und keinen kümmert es (nur der Regen weint) am Totensonntag hörten sie steht für moch als metapher das die Gemeinde/Eltern oä. erst gegen Ende von irgendwas evtl. Dem Suizid des Kindes, oder der Pensionierung des Peinigers oder sonst etwas woraufhin das Kimd aussagt (aus der Erde singt das Kind).
    Evtl. Könnte Till Lindemann mit „Zwischen harten Eichendielen“ auch noch auf eine Massenvergewaltigung anspielen
    Wie hesat ich finde deine Interpretation auch Spannend und Schlüssig.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>